Duale Ausbildung

Ausbildung mit Zukunft – gerade jetzt!

Zwei Azubis stehen vor einem LKW.

Foto: Hans-Martin Issler

Unternehmen suchen Fachkräfte. Wer sich jetzt für eine duale Ausbildung entscheidet, hat beste Perspektiven – von Anfang an.

Wer sagt eigentlich, dass man mit Abitur unbedingt studieren muss? Karriere geht auch mit einer dualen Ausbildung, die in der Regel zwischen zwei und dreieinhalb Jahren dauert. Mit Hochschulreife kannst du sie gegebenenfalls um bis zu ein Jahr verkürzen. Und nach der Ausbildung hast du eine Vielzahl von Weiterbildungsmöglichkeiten, mit denen du die Karriereleiter erklimmen kannst. Als Abiturient:in steht dir auch der Weg an die Hochschule für ein berufsbegleitendes Studium offen.

 

Die Ausbildungsinhalte sind für jeden der aktuell 323 staatlich anerkannten Ausbildungsberufe (davon rund 250 IHK-Berufe) genau festgelegt. Die Ausbildung findet abwechselnd in der Berufsschule und im Betrieb statt. Wenn du dich auf eine Stelle bewirbst, achten die Personalabteilungen nicht nur auf deine Schulnoten, sondern natürlich auch darauf, ob du zu ihnen passt.

Auch du solltest das Unternehmen für deine Ausbildung genau auswählen: Was ist dir wichtig? Und wie weit kann der Ausbildungsbetrieb von deinem Wohnort entfernt sein?

Gute Chancen in der Region

Aktuell wächst die deutsche Wirtschaft nur leicht, aber Auszubildende sind in Bayern weiterhin gefragt: Laut Bayerischem Industrie- und Handelskammertag (BIHK) haben 2025 mehr als 45.000 neue Azubis in über 26.000 Betrieben in Bayern eine IHK-Ausbildung begonnen. Jeder zweite Betrieb konnte nach einer BIHK-Umfrage nicht alle Ausbildungsstellen besetzen. Die häufigsten Gründe dafür waren, dass entweder gar keine oder keine geeigneten Bewerbungen eingingen. Das heißt für dich: Wenn du eine Ausbildung beginnen möchtest ist jetzt der perfekte Zeitpunkt eine passende Stelle zu finden. Die beliebtesten Ausbildungsberufe in Bayern im Jahr 2025 waren Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Fachinformatiker/in, Kauf-mann/-
frau für Büromanagement und Industriekaufmann/-frau.

Für deine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz im kommenden Jahr bedeutet das alles vor allem eines: Du bist gefragt!

Was spricht für eine duale Ausbildung?

  • Was du in der Berufsschule lernst, kannst du gleich im Betriebsalltag anwenden.
  • Alles, was du lernst, bereitet dich gezielt auf deinen späteren Beruf vor.
  • Du bekommst von Beginn an ein Gehalt.
  • Weil Unternehmen in der Regel nach Bedarf ausbilden, hast du meist gute Chancen, später übernommen zu werden.
  • Neben Weiterbildungen steht dir als Abiturient:in auch der Weg an die Hochschule offen. Arbeitgeber unterstützen gute Absolvent:innen häufig bei einemberufsbegleitendem Studium.

Info

Du studierst und willst lieber eine Ausbildung machen?

Als Ansprechpartner:in bei der IHK für Studienzweifler:innen zeigen in Oberfranken Matthias Rank und in Mittelfranken Florian Kelch Wechselwilligen ihre Möglichkeiten auf, unterstützen beim Bewerbungsprozess und beim erfolgreichen „Switch“ vom Studium zur Ausbildung (siehe Ansprechpartner).